Stonsdorfer Kräuterlikör

Likör-Genuß aus Waldheidelbeeren und Kräutern

Der Original Stonsdorfer Kräuterlikör stammt ursprünglich aus dem niederschlesischen Stonsdorf, das seit jeher bekannt war für die Erzeugung von Kräuterauszügen. Der Brauereigeselle Christian Gottlieb verband diese Tradition mit einem Likörrezept, in dessen Besitz er 1810 kam. Seine Kenntnisse der Likördestillation hatte er sich in Paris erworben. Die richtige Mischung aus Kräutern und Früchten, destilliert und lange gelagert, wurde schnell als der Stonsdorfer bekannt und beliebt.

Wie setzt sich der Stonsdorfer Kräuterlikör zusammen?

Der Stonsdorfer gilt heute als Gattungsbergiff für Kräuterliköre, die von zahlreichen Herstellern produziert werden. Eine ausgewogene Mischung von Kräutern mit dem Aroma von Wadheidelbeeren, die per Hand gepflückt werden, gibt dem Likör seinen einzigartigen Geschmack. Ein monatelanger Reifeprozess in Eichenfässern trägt zur hervorragenden Bekömmlichkeit bei. Durch die frisch gepressten Heidelbeeren erhält das Getränk seine rote Farbe, die absolut naturident ist und niemals mittels künstlicher Farb- oder Aromastoffe aufgebessert wird. Getrunken wird der Stonsdorfer am besten gekühlt, getrunken wird er vor allem als Digestiv oder zum Bier.

Stammte die Produktion des Stonsdorfers ursprünglich aus Ostdeutschland – der Ort Stonsdorf liegt im heutigen Polen – musste die Firma ihren Sitz aufgrund des Zweiten Weltkrieges in den Westen verlegen. Der Betrieb siedelte sich im Norden von Hamburg an, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung der Region wesentlich beitrug. Später wurde ein Ortsteil von Norderstedt in Stonsdorf umbenannt als Ausdruck der Wertschätzung für die Verdienste in der Region.

Auch wenn inzwischen viele Unternehmen einen Stonsdorfer im Sortiment haben, so darf lediglich die Stonsdorfer Firma aufgrund zweier Gerichtsurteile von 1899 und 2003 die Bezeichnung "Echt" im Markennamen führen. Bis heute gilt der Stonsdorfer als beliebtes Getränk und wird weltweit exportiert.