Federweißer

Ein Federweißer ist ein frisches spritziges Getränk, das zu verschiedenen Speisen genossen werden kann. Besonders häufig wird er zu Zwiebelkuchen oder Flammkuchen genossen. Diese Spezialität zählt zu den Varianten des neuen Weins. Besonders beim Federweißer ist, dass bei diesem die Gärung noch nicht abgeschlossen ist.

Vom Mosten bis zum Jungwein

Die Zwischenstufen vom Mosten bis hin zum Jungwein bilden die Grundlage für den Federweißer. Federweißer ist ein Begriff, der nicht nur in Deutschland, im Zusammenhang mit Wein verwendet wird. Allerdings ist die Bedeutung für diesen Begriff unterschiedlich. In der Schweiz beispielsweise wird mit dem Begriff Federweisser ein Weißwein bezeichnet, der aus roten Trauben hergestellt wird. Dieser Wein würde in Deutschland nach gültigem Weinrecht als Rosewein bezeichnet.

Der Federweißer Er hat mindestens einen Alkoholgehalt von vier Prozent. Da er jedoch ein Weingetränk ist, das sich noch in der Gärung befindet, kann dieser Alkoholgehalt bis auf 11 Prozent ansteigen. Der Gärvorgang setzt sich solange fort, bis der Großteil des enthaltenen Zuckers in Alkohol umgesetzt wurde.

Der Federweiße ist überwiegend im Süden Deutschlands bekannt

Bekannt ist der Federweiße zumeist im Süden Deutschlands, da hier die meisten und bekanntesten Weinanbaugebiete Deutschlands liegen. Er gehört während der Weinlese fast unweigerlich zu den Getränken, die zu den herzhaften Mahlzeiten gereicht werden, die die Lesehelfer mit neuer Energie versorgen sollen. Im Geschmack ist der Federweißer fast mit einer Traubenbrause zu vergleichen, da er im Mund durch den anhaltenden Gärprozess, ein kribbelndes Gefühl verursacht. Allerdings sollte man den Federweißer auch nicht unterschätzen, da die Süße nur den Alkoholanteil überspielt.