Appenzeller Alpenbitter
Der Schweizer unter den Kräuterlikören – exotisch & bitter
1902 eröffnete der damals 20 jährige Emil Ebneter aus der Schweiz sein eigenes Spirituosengeschäft. Durch die vielen Kräuter in seinem Umfeld beflügelt, entwickelte er einen Magenbitter. 1907 ließ sich Ebneter den Namen für sein eigenes Spirituosen-Unternehmen, Appenzeller Alpenbitter, schützen und tüftelte zusammen mit seinem damals 19 jährigen Schwager, Beat Kölbener, weiter an den Inhaltsstoffen. Das Rezept war damals schon geheim und wurde seit 1940 nicht mehr verändert. Der Kräuter Likör wurde sogar als 'ärztlich empfohlen' bezeichnet, was die Verkaufszahlen in die Höhe trieb.
Wie trinkt man einen Alpenbitter?
Der Appenzeller Alpenbitter hilft, dank dem bitteren Nachgeschmack bei Magenproblemen. Doch nicht nur dann schmeckt dieser frische und bittere Kräuterlikör, kann man ihn doch auch auf Eis, als Shot oder als Mixgetränk genießen. Selbst für Gerichte und Desserts kann man ihn verwenden. Der Alpenbitter hat viele Anhänger, da er anders als die anderen Liköre, nicht süß ist und auch an heißen Tagen kalt genossen den Durst stillen mag. Der bittere Geschmack des Alpenbitter kommt aus einem Brand von gelben Enzian, etwas Anis und Wacholder hergestellt. Die Firma Appenzeller Alpenbitter wird heute in der 3. Generation der Familien Kölbener/Ebneter geleitet. Die korrekte Mischung ist und bleibt ein Geheimnis, nur gerade zwei Mitglieder des Aufsichtsrat wissen über die Zusammensetzung und über alle nötigen Kräuter Bescheid, einige der Kräuter sind von exotischer Herkunft, dies ist das einzige, was man über den Inhalt des Alpenbitter herausfinden konnte. Obwohl der Alpenbitter immer das Flaggenschiff blieb, stellt die Firma inzwischen auch andere alkoholhaltige Getränke her, die ähnlich wie der Alpenbitter aufgebaut sind.










